Entdecke Potsdam mit der Kamera. Und mit mir.

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Greif‘ nach den Sternen, Potsdam!

Eigentlich wollte ich euch etwas über die „Sterne“, die wabenartige Fassadendekoration des alten FH-Gebäudes, erzählen. Wie einzelne Teile davon an und in Häuser gelangten. Am Ende stellte ich jedoch fest, dass mein Text dazu ziemlich persönlich geworden ist. Ich kann euch nur empfehlen, auch selbst auf den Weg zu machen und die Sterne zu finden. Ganz unten gibt es eine Liste mit den Orten.

Danke an alle, die mir Tipps und Zeit und wertvolle Gedanken gaben!

Heimatlos

Ich war nie ein Stadtkind. Aufgewachsen am Rand der Stadt, zwischen einer handvoll Häuser, habe ich mich nicht als Teil der Strukturen, Straßen, Mietshäuser und Plätze gesehen. Meine Welt waren Äcker und Felder, Eisenbahnschienen und Pfützen. Stadt, das war das Einkaufzentrum. Die Schule. Die Außenwelt.

Heimat am Abstellgleis. Das Foto habe ich extra aus meinem Archiv gekramt. Es ist schon zehn Jahre alt, aber viel verändert hat sich hier nicht.

Irgendwann trennten sich meine Eltern und ich wurde mitgenommen, eingepflanzt ins Plattenbaugebiet der späten Neunzigerjahre. Ich wollte immer nur weg aus der Platte. Die Blöcke, die Straßen aus Betonplatten. Ich zählte die Graffitis und fand sie alle hässlich. Fassaden und Grundrisse, die alle gleich waren: Meiner Meinung nach war das nur eine Phase, die es zu überstehen galt. Architektonisch und auch persönlich. Ich war neun und hatte meine Überzeugungen.

Überall gleich

Noch lange Zeit später hatte ich keinerlei Wertschätzung für diese gleichförmigen Orte. Verdammt, sogar meine Grundschule und die weiterführende Schule glichen sich wie Zwillinge. Aber was, wenn das Gleichförmige damals auch Sicherheit gab? Die Anordnung der Klassenräume, das System der Treppen, die Turnhalle – selbst wenn du die Neue warst, hier war’s dir vertraut. Wenigstens eine Sache, die nicht neu war. Wenigstens etwas.

Plattenbau, ostmoderne Gebäude und all die Dinge dabei, die ich nicht bewusst wahrnehmen konnte, weil ich sie schon immer als Teil meiner Umgebung kannte, wie oft habe ich sie verkannt und dabei nicht gesehen, dass hier Platz für viele ist?

Innere Werte

Wie sollte ich nach den Sternen greifen, wenn ich aus meinem Fenster nur die nächste Platte sah? Ich musste raus, weg, hab meine Sachen so früh gepackt, wie ich nur konnte. Hauptsache endlich frei sein! Der Rest war egal. Dass das Wohnheim am Studienort reiner Sichtbeton war? Egal – Freiheit und ein Zuhause, das den Namen wert war, zählte mehr, als die äußere Hülle. Hier begann ich langsam zu begreifen, dass Beton von Innen nur kalt ist, wenn dein Herz vor Heimweh stirbt. Zu Hause kann überall sein, wo du dich richtig fühlst – völlig unabhängig davon, wie es dort aussehen mag.

Das alte FH-Gebäude im Herzen Potsdams

Ich denke, das ist ein Aspekt von vielen, warum es so weh tat, den Abriss des ostmodernen Gebäudes in Potsdams Mitte zuzusehen. Es war ein riesiger Block. Nicht barock, nicht verträumt, sondern ziemlich wuchtig. Die Fassade gelb. Aber nicht so gelb, wie Schloss Sanssouci. Eher so gelb, wie die Soße von süß-sauren Eiern. Oder Kartoffelbrei. Es gab keine schmückenden Schnörkel. Aber Sterne, die irgendwie leicht wirkten, an diesem gelben Monolithen.

Für diesen Beitrag durchforstete ich meine Fotos. Ich stellte fest, dass ich die Sterne an der alten Fassade nie fotografiert habe. Aber es gibt noch ein Bild von ihnen! Am Brandenburger Tor, auf Höfers Spiehluhr seht ihr sie. Darüber Vögel und Wolken und gut zu erkennen: die Sterne in der Mitte!

Das alte Schloss, das holte man zurück. Den Palast auch. Aber so ein Klotz, neben all der strahlenden Schönheit? Im Gegensatz zum Barock war die Ostmoderne „nur ’ne Phase“, unpraktisch, hässlich und die alten Sichtachsen versperrte sie auch. Also weg. Wirklich weg?

Ein Abriss, der spaltet

Ich ging oft vorbei an der Abrisskulisse. Beobachtete, wie sich die Bagger durch den Beton fraßen und beobachtete die Menschen, die gefesselt schienen. Manche kamen extra. Um nochmal Abschied zu nehmen. Manche wollten keinen Abschied nehmen. Sie wollten, dass das Gebäude bleibt und kämpften auch dafür – nicht ohne Sympathie der Zuschauer*innen. Zu ihrem Symbol wurden die Sterne der alten Fassade. Fahnen, Aufkleber auf Laternen, Plakate – die Sterne wurden von der Deko zum Symbol der Gegenbewegung.

Trotz der Proteste fiel das alte Gebäude und mit ihm verschwanden auch die Fassaden-Sterne. Na gut, dachte ich. Na gut. Aber Potsdam, wo willst du hin? Du bist doch schon schön, wie du bist. Halt doch mal an, guck doch mal, wie toll deine Kontraste sind. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, wie falsch das alles ist: Sie rissen den Bau ab. Aber Gegenüber steht, ganz frisch saniert, ein nicht weniger klotzartiger Bau. Nur mit mehr Glas. Und wie Pilze sprießen graue Blöcke aus dem Boden, im Bornstedter Feld.

Sterne der Fachhochschule Symbol zurück

Im Herbst 2018 klaffte dann also ein Loch. In der Mitte, die ihre Mitte noch nicht so richtig gefunden hat. Doch plötzlich tauchten wieder Sterne auf. Vor der Deponie gerettet. Eingerahmt. Hier und da. Kunstwerke an und in neun Häusern, in denen man nicht residiert, sondern lebt.

Leben Potsdam, leben! Ist das Wegwerfen und der Konsum so sehr ein Teil von uns geworden, dass auch du nicht mehr ausbrechen kannst? Es gibt Menschen, die etwas bewegen wollen – und wenn es nur ein Aufkeimen der Hoffnung ist, eine Utopie. Menschen, die sich sagen: Hey Potsdam, merkst du eigentlich noch was? Die Sterne, sie sind ihr Symbol. Für Leben und Freiheit. Für das, was Beton auch sein kann: zuhause, Heimat. Keine Illusionen von Schönheit, sondern das, was uns im Innersten zusammenhält. Ein Ort, wo jede*r einen Platz finden kann. Egal, was die Fassade sagt.

Nicht mehr Deko, sondern politische Aussage
Sie sehen wunderschön aus, die Sterne der ehemaligen FH-Fassade

Es sind also viele Dinge, die den Abriss des alten Gebäudes und mit ihm den Sternen, ihre Symbolkraft verleihen. Menschen passen nicht mehr in die Stadt, weil der Wohnraum zu teuer ist. Wer nicht mit rennt, bleibt liegen. Exklusive Eigentumswohnungen sind omnipräsent – aber wäre es nicht schöner, wenn wir mehr Inklusion hätten?

Die alten Fassadenelemente der Fachhochschule regen zum Nachdenken an
Auf Stickern, T-Shirts und mehr prangen die Sterne nun

Es ist an dir

Es ist kalt. Aber es gibt Sterne. Ende September 2018 wurden sie bei einer Sternfahrt in Potsdam verteilt. Folge ihrer Spur. Anfangs wollte ich sie nur fotografieren, fand sie so schön. Aber sie haben etwas mit mir gemacht. Ich habe mit vielen Menschen darüber geredet. Und es ist so: Eine Stadt, das sind nicht nur
Strukturen, Straßen, Mietshäuser und Plätze. Es sind vor allem die Menschen, die darin gemeinsam leben, sich helfen, füreinander einstehen. Sie wärmen den Beton. Und es ist egal, wie er aussieht.

Wo sind die Sterne der Fachhochschule? Eine (unvollständige?) Liste

Wer auch Sterne sehen möchte, hier ist meine Liste. Es kommen vielleicht noch Sterne hinzu. Vielleicht werden einige auch wieder verschwinden? Ich hoffe nicht.

  • in der Pasteurstraße
  • in der Tuchmacherstraße
  • Hermann-Elflein-Straße, Ecke Gutenbergstraße
  • an der La Datscha
  • im Treffpunkt Freizeit (beim Zwischengang, der zum Ausstellungsraum führt)
  • im Freiland (Haus 1)
  • in der Zepplinstraße
  • Im Rechenzentrum (Foyer)
Sterne der alten Fachhochschule im Rechenzentrum Potsdam

Das Holländische Viertel als Fotospot entdecken

Wer das Holländische Viertel fotografisch entdecken möchte, bekommt hier viele Anregungen für tolle Fotos. Hier gibt es Geheimtipps, versteckte Details und Dinge, die ihr unbedingt sehen müsst. Ihr bekommt einen Eindruck von den verschiedenen Haustypen und von kleinen Details, die so vielleicht gar nicht auffallen. Ihr werdet sehen, es ist einer der besten Fotospots in Potsdam.

Achte beim Fotografieren doch mal auf diese Details:

Fenster und Türen mit ihrer speziellen Optik

Bepflanzungen, rund um Bäume in den Seitenstraßen

Unbedingt die Hausflure und Innenhöfe ansehen, wenn öffentlich zugänglich

Schaufenster, besonders im Dunkeln

Warum gibt es ein Holländisches Viertel in Potsdam?

Das Holländische Viertel in Potsdam ist wie ein kleiner Ausflug nach Amsterdam. Eine Erinnerung an Holland sollte es auch sein. Der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. (1688 – 1740) bewunderte die Oranier in Holland. Reisen führten ihn dort hin und prägten seine Vorlieben für den zweckmäßigen Baustil. Zwischen 1733 und 1742 ließ er das Holländische Viertel erbauen. 134 Ziegelstein-Häuser, die in Carees angeordnet sind, bilden das Viertel.

Der vom holländischen Fortschritt inspirierte König wollte Handwerker nach Potsdam locken, um von deren Wissen profitieren zu können. Dieser Plan ging nicht ganz auf und so bezogen vor allem preußische Soldaten die Häuser, aber auch französische Handelsvertreter und wenige Holländer.

Und heute? Die Anziehungskraft, die sich Friedrich Wilhelm I. so wünschte, ist jetzt da – sie wirkt besonders auf Gäste der Stadt. Hierhin zieht es Gastronomie, Galerien und Geschäfte mit dem gewissen Etwas.

Haustypen Holländischen Viertel

In der Galerie unten seht ihr, wie unterschiedlich das Aussehen der Häuser im Holländischen Viertel ist. Es gibt Variationen in der Gestaltung, jedoch tauchen drei Haustypen immer wieder auf:

  • Alleinstehende Traufenhäuser
  • Gereihte Traufenhäuser
  • Giebelhäuser

Alle diese Häuser sind im Laufe der Zeit etwas angepasst oder verändert worden. Manche mussten erst in einen schlimmen Zustand kommen, um dann viele Jahre später wieder restauriert zu werden.

Dennoch erkennt man auch heute noch die Vorbilder aus Holland. Bestimmte Gestaltungselemente sind ganz typisch:

  • die weiß-grünen Fensterläden
  • die Gestaltung der Giebel
  • mit weißem Holz verzierte Eingänge
  • und natürlich der rote Backstein

Wenn man so ein Haus und vor allem die Geschichte des Holländischen Viertels einmal näher kennenlernen möchte, sollte man das Jan-Boumann-Haus besuchen.

Die Giebel der Häuser sind wirklich hübsch, oder?
Details: Geschnitzter Fensterrahmen

Wunderschöne Holztüren mit geschnitzen Ornamenten

Nach Türen in Potsdam halte ich ja sowieso immer Ausschau, aber die im Holländischen Viertel sind so schön, dass sie je nach Jahreszeit einen anderen Eindruck machen (also müssen sie auch öfter fotografiert werden).

In der Galerie unten seht ihr eine kleine Auswahl der Türen. Besonders schön finde ich die großen Doppel-Türen, die manchmal auch mit Holzschnitzereien umrahmt sind.

Verzierungen und Schnitzereien im niederländischen Stil
Große weißes Tür an einem der Backsteinhäuser im Holländischen Viertel
Tür mit zwei Außenflügeln

In den Straßen, an den Häusern und am Rand der Wege findet ihr überall Grün. Je nach Jahreszeit ändert sich die Bepflanzung. So wirkt auch der Blick auf eine Tür immer etwas anders.

Herbstlaub fällt vor einer schönen Tür im Holländischen Viertel
Blaue Tür hinter Laub-Girlanden im Holländischen Viertel

Malerei den und Decken

An einigen Fluren findet ihr detailreiche, blumige oder fantasievolle Bemalungen. Auch Deckenbemalungen sind mir schon aufgefallen, wie in dem Bild oben. Dort passte sogar der Türknauf zu dem Blumenmuster der Deckenmalerei.

Malerei an Wand im Hausflur

Im Bild oben seht ihr einen Flur, der alles hat: Deckenmalerei, verzierte Wände, eine Holztreppe, bei der sogar die Schräge verziert ist und einen gefliesten Boden. Der Innenhof sieht auch idyllisch aus, aber bis dorthin habe ich mich nicht vorgewagt. Steht ein Tor offen, werft ruhig einen Blick in den Flur. Solange ihr respektvoll seit, wird das in Ordnung sein.

Die Blumen tauchen überall auf: an Wänden, Decken, Türgriffen und geschnitzen Türen.
Wenn es gestattet ist, lohnt sich ein Blick in den Hausflur

Backsteinvielfalt

Das Holländische Viertel setzt sich optisch durch die Rottöne des Backstein vom Rest der Häuser ab, die es umschließen. Wenn man genau hinsieht bemerkt man, dass jedes Haus seinen eigenen Farbton hat und auch die Steine selbst weisen eine unterschiedliche Struktur auf. Backstein ist nicht gleich Backstein – dass ich das mal schreibe! 😀

Aber seht doch mal selbst. Ich habe eine Collage aus unterschiedlichen Backsteinfassaden erstellt, die ich nur bei einem kurzen Gang durch die Häuser an der Kurfürtstenstraße gefunden habe. Bestimmt findet ihr noch viel mehr, wenn ihr auf solche Details achtet. Manchmal kann man sogar noch Überreste alter Beschriftungen an den Fassaden erkennen. Die Texturen geben auf jeden Fall ein interessantes Fotomotiv ab, oder?

Unterschiedliche Farbtöne der Backsteinfassaden

Details und Details

Für mich sind es immer die kleinen Details, die den besonderen Reiz ausmachen. Originelle Blumenbeete, ein alter Briefkasten oder Fenster, die gar keine echten Fenster sind – das alles sieht man vielleicht erst auf den zweiten oder dritten Blick.

Es gibt so schöne Details zu finden

Wenn ihr schon ganz vertieft in das Viertel seit und ganz genau hinseht, werden euch immer mehr solcher Kleinigkeiten auffallen. Habt ihr Lust, eine Fototour durch das Holländische Viertel zu machen? Was ist euch beim Fotografieren besonders wichtig?

Geschnitzte Details am Fenster im Holländischen Viertel
Blick in den Rückspiegel

Spiegelungen in Pfützen fotografieren

Pfützen fotografieren war immer so eine Sache, die immer unbedingt so richtig gut machen wollte – aber ich wusste nie, wie ich es anstellen soll. Dann aber kam der Herbst mit viel Regen und auf Instagram begegneten mir Fotos mit Spiegelungen in Pfützen, die mich in Staunen versetzten. Für mich veränderte sich der Blick auf Pfützen. Vorher sind mir die Spiegelungen in Pfützen zwar aufgefallen, aber ich wusste nicht, wie ich sie nutzen kann, um damit richtig gute Pfützen-Fotos zu machen. Vielleicht geht es euch ja auch so und ihr fragt euch, wie ihr den Pfützen auf euren Fotos Spiegelungen entlocken könnt.

Tipps für gute Pfützen-Fotos:

Sonnenschein ist ideal für Spiegelungen

Scheint das Licht direkt auf die Oberfläche der Pfütze, ergibt sich eine optimale Spiegelung. Wenn der Himmel von leichten Wölkchen bedeckt ist, die sich dann in der Pfütze spiegeln, ist es umso besser.

Tiefe Pfützen haben glatte Oberfläche

Je tiefer die Pfütze ist, desto glatter wirkt die Oberfläche. Eine glatte Oberfläche macht die Spieglung in der Pfütze noch schöner, das Pfützen-Foto trägt das Motiv dann doppelt in sich, was immer eine besondere Wirkung erzielt.

Blickwinkel von unten wählen (nah an Wasseroberfläche)

Den optimalen Winkel, um die Spiegelung in der Pfütze einzufangen, erhält man aus der Froschperspektive. Dazu nähert man sich von unten seitlich der Pfütze und geht dabei in die Hocke

Hochklapp-Display erleichtert das Fokussieren

Das Foto wird meist dann besonders gut, wenn die Linse der Kamera besonders dicht an der Wasseroberfläche der Pfütze ist. Passt gut auf die Kamera auf. Hier ist es umso besser, wenn man das Kamera-Display zur Kontrolle hochklappen kann.

Möglichst mit Weitwinkel fotografieren

Ein Weitwinkel-Objektiv ist ideal. Besitzt man kein Weitwinkel-Objektiv, kann man auch gut mit dem Handy Pfützen-Fotos machen. Ich benutze aber auch mein 35 mm Objektiv an meiner Kleinbildkamera, was streng genommen schon gar kein richtiges Weitwinkel mehr ist.

Fokuspunkt treffen mit Touch-Display

Wenn man dicht an der Pfütze ist, fällt es manchmal nicht leicht, nicht durch den Sucher zu schauen, um den richtigen Fokuspunkt zu wählen. Hier ist ein Touch-Display, wenn möglich schwenkbar, Gold wert.

Pfütze selbst machen (Wasserflasche mitnehmen)

Nicht hat man das Glück, eine Pfütze zu finden. Wenn man jedoch eine Wasserflasche dabei hat, kann man sich überall selbst eine Pfütze machen. Dazu wird auch nicht viel Wasser benötigt. Sucht euch am besten eine Stelle mit einer leichten Senke im Boden aus.

Die Pfütze als Spiegel

Eine gute Pfütze ist faszinierend. Sie wirkt wie ein Spiegel. Ich stellte fest, dass die Spiegelungen in den Pfützen besonders gut zur Geltung kamen, wenn die Sonne strahlte und die Pfütze schön tief war. Damit ist die Pfütze dunkel und glatt, das Licht wird tatsächlich wie von einem Spiegel reflektiert und mitten auf der grauen Straße liegt dann plötzlich ein buntes Bild.

Wie bei einem richtigen Spiegel sehe ich verschiedene Dinge, je nachdem, in welchem Winkel ich in den Spiegel schaue. Ich möchte eine Pfütze fotografieren und natürlich eine möglichst interessante Spiegelung dabei einfangen, aber wie? irgendwie war mir schon klar, dass ich mich der Pfütze nähern muss. Zu Beginn wusste ich aber gar nicht, dass ich sehr dicht an der Pfütze fotografieren muss, um einen guten Winkel für die Spiegelung zu bekommen.

Ich muss sehr dicht an den Boden gehen, um die Spiegelung in der Pfütze gut einzufangen

Wie stelle ich beim Pfützen fotografieren den Fokus ein?

Weil mein erstes Pfützen-Foto eher ein Zufallstreffer war, wollte ich beim nächsten mal mehr. Es sollte nicht nur die Pfütze auf das Foto. Ich wollte das Motiv und dessen Spiegelbild zusammen auf einem Foto haben. Ich wusste ja nun schon, dass ich mit der Kamera seeeehr dicht an die Oberfläche der Pfütze heranmusste. Da ist das Fokussieren gar nicht mehr so einfach, denn wenn man schon vor einer Pfütze auf dem Boden kauert, ist ein Blick auf das Display oder durch den Sucher fast gar nicht möglich. Aber wie soll man da den richtigen Fokus und damit auch die passende Schärfe einstellen?

Anfangs half ich mir dabei mit meiner kleinen Canon G7, die einen ausklappbaren Bildschirm (Touchscreen) besitzt. Auf diesem kann ich die Stelle antippen, auf der der Fokus liegen soll. Auch beim Smartphone kann ich natürlich einfach auf das Display tippen.

Ein Tipp für alle, die es mit dem Smartphone probieren wollen:
Haltet es verkehrt herum, sodass die Linse auf der Rückseite nach unten zeigt. Auf dem Kopf herum gehalten (also mit der Kamera nach unten), kommt das Smartphone der Pfütze noch näher.

Wenn sich eine gute Gelegenheit zur Pfützen-Fotografie bietet, leistet auch das Smartphone gute Dienste

Das Fokussieren per Fingertipp war schon ein Anfang. Auch der Weitwinkel der Kameras war für mich von Vorteil, denn ich wollte ja ein Gebäude und dessen Spiegelung zusammen auf das Bild bekommen.

Zudem half es mir, wenn die Pfütze einen guten Abstand zum Motiv hatte, das sich darin spiegeln sollte.

So war ich also immer mehr mit meiner kleinen Digitalkamera unterwegs. Besonders gerne während und nach schlechtem Wetter, mitten im Herbst. Eines Tages entdeckte ich eine riesige, tiefe Pfütze. In dieser spiegelte sich das Rechenzentrum, das auf der anderen Straßenseite lag. Diese Pfütze ist ein Fest für alle Pfützen-Fotografen und ich hoffe, dass die schlechte Straße, in der sie manchmal liegt, noch lange so bleibt.

Die Spiegelung in einer Pfütze kann man gut fotografieren, wenn man einen größeren Abstand zum Motiv einhält.

Pfützen fotografieren mit der großen Kamera (DSLR)

All das tolle Fokussieren nützte nichts. Bei der Kompaktkamera und dem Smartphone enttäuschte mich die Bildqualität jedes Mal. Zwar war es nun gar nicht mehr so schwer, die Pfützen-Fotos zu machen und ich kannte auch schon ein paar gute Pfützen, aber mit meiner DSLR musste ich mich dann doch wieder auf den Autofokus verlassen, den ich mit einem Blick ins Display kontrollierte.

Bei der Aktion „Unterwegs im Licht“ war ich Abends in Potsdam, um die beleuchteten Gebäude einzufangen. Am Platz der Einheit gibt es nach Regenwetter immer eine riesige Pfütze. An diesem Abend war die Pfütze zwar schon geschrumpft, aber mein Pfützen-Kenner-Blick ließ mich sofort innehalten. Ich hatte ausnahmsweise (weil es ja schon dunkel war) auch ein Stativ dabei. Für dieses Foto konnte ich nicht von unten an die Pfütze heran, denn dann hätte ich den Wissensspeicher nicht mit auf das Bild bekommen. Also positionierte ich mich so, dass nur eine Ecke des Gebäudes in der Pfütze zu sehen war.

Potsdamer Bildungsforum spiegelt sich bei Nacht in einer Pfütze

Das Bildungsforum war etwas weiter entfernt, als meine üblichen Fotomotive, also wählte ich als Blende 5.6 und setze den Fokus auf das Bildungsforum. So hat die Spiegelung in der Pfütze noch genügend Schärfe abbekommen, um das Motiv darin zu erkennen. Das wäre auch bei Tag eine Lösung, falls man sich auf den Fokus nicht komplett verlassen möchte.

Wenn man nicht auf den Boden gehen kann:
Auch mit Abstand kann man die Spiegelung in der Pfütze noch erwischen. Wichtig ist der passende Blickwinkel und eine Blende, die nicht so weit geöffnet ist. Bei Nacht solltet Ihr das Stativ immer dabei haben.

Spiegelung in einer Pfütze fotografieren und dabei nicht schmutzig werden

Ich sag’s gleich, das Sauber-Bleiben bekomme ich (noch) nicht hin. Eher im Gegenteil. Wenn ich jetzt zum Fotografieren raus gehe, ziehe ich extra meine Schmuddelhose an, die schmutzig werden darf. Dass die Kamera ab und zu den Boden küsst – das habe ich hab schon angedeutet. Mein Knie tut es ihr aber gleich und so hatte ich in letzter Zeit nasse Knie und tolle Pfützen-Fotos.

Sollte es wirklich so matschig sein, stelle ich die Kamera auch manchmal auf meinem Schuh ab, damit ich noch etwas im Display erkennen kann.

Bei den Römischen Bädern gab es eines Tages ganz grandiose Pfützen, an denen ich weiter üben konnte. Wie ihr im Bild unten seht, ist die Bildaufteilung noch nicht so ganz perfekt. Mich reizt allerdings, dass im Vordergrund die Pfütze zu sehen ist, dahinter ein Gewässer liegt und dann das Gebäude, das im Fokus liegt zu sehen ist.

Die Römischen Bäder spiegeln sich in einer Pfütze, dahinter liegt der kleine Teich. Die Kamera steht trocken auf meinem Schuh.

Habt ihr eigentlich schon einmal bemerkt, wie schnell Pfützen von Tag zu Tag schrumpfen? Wenn ihr also Spiegelungen in Pfützen fotografieren möchtet, nutzt die Zeit, in der sie noch schön tief sind. Je tiefer die Pfützen sind, desto besser werden auch die Pfützen-Fotos.

Für das folgende Foto bin ich extra tief zu Boden gesunken. Absichtlich habe ich Vordergrund noch etwas vom Schotter mit auf das Bild genommen. So kann der Betrachter direkt in die Pfütze eintauchen.

Ein Gebäude und dessen Spiegelung in einer Pfütze fotografieren.

Das letzte Bild, das ich euch zeigen möchte, ist bisher mein Lieblings-Pfützen-Foto. Auch hier bin ich zwar noch nicht 100% zufrieden (hey, der Baum ist angeschnitten und das Teehaus nicht mittig), aber es gibt schon eine Symmetrie.

Spiegelung in einer Pfütze fotografieren beim Chinesischen Haus

Erzmagier der Pfützen-Fotografie werden…

… ist ein weiter Weg. Und ich bin gerade erst am Beginn der Reise. Fiel euch auf, dass die Bilder besser wurden? Im Herbst begann ich mit dem Pfützen-Fotografieren. Ich bin also wirklich noch keine Profi-Pfützen-Fotografin. Trotzdem ist es gut, einfach mal ein neues Thema einzutauchen.

Schöne Türen fotografieren in Potsdam

Türen fotografieren kann man in Potsdam wunderbar. Wenn ich durch Potsdam laufe oder fahre, springen mir immer wieder fotogene Türen ins Auge. Manch alte Tür hat einen ganz eigenen Charakter, andere stechen mit tollen Verzierungen oder Farben hervor, es gibt so viele Varianten. Zum Zauber einer Tür gehört für mich auch immer die Frage, was wohl dahinter liegen mag.

Im Folgenden möchte ich euch einige fotogene Türen aus Potsdam zeigen. Nach der Türen-Schau teile ich mit euch meine Erfahrungen, die ich bisher beim Türen fotografieren gemacht habe. Ganz am Ende gibt es einen Einblick in die Nachbearbeitung mit Lightroom. Entscheidet selbst, wo ihr startet, indem ihr mithilfe das Inhaltsverzeichnis an die Stelle springt, die euch interessiert.

Anleitung zum Türen-Fotografieren

Richtige Postion beim Türen-Fotografieren

Stelle dich möglichst mittig vor die Tür. Fotografiere dabei nicht nur die Tür an sich, sondern auch mindestens einen Teil der umliegenden Fassade.

Bitte nehmt das Foto unbedingt im RAW-Format auf.

So könnt ihr bei der Nachbearbeitung wesentlich mehr aus dem Bild machen.

Nutzt die Objetiv-Korrektur in Lightroom oder Camera-Raw

So wird die Verzerrung durch das Objektiv korrigiert und die Tür wirkt gerade.

Richtet das Bild gerade aus mit Upright

Meist reicht dazu auch schon die automatische Funktion in Lightroom (Upright) oder Camera-Raw aus. Der Unterschied ist nicht zu unterschätzen.

Tür (nachträglich) stärker belichten, als den Rest

Dazu kann man gut mit den selektiven Anpassungen in Lightroom arbeiten. Aber auch in Camera Raw oder Photoshop (mit einer Maske) geht das.

Meine Erfahrungen beim Türen fotografieren (in Potsdam)

Abstand und Kameraposition

Freie Sicht auf das Motiv, das ist ziemlich wichtig beim Fotografieren. In Potsdam parken jedoch überall Autos vor den Türen, oft hat man vom Bürgersteig aus auch nicht genug Abstand, um eine Tür vollständig auf das Bild zu bekommen. Das waren für mich anfangs die größten Hürden. Ich dachte sogar, Türen fotografieren wäre nur mit einer Vollformat-Kamera möglich, bei der man dann entsprechend mehr Platz auf dem Sensor hat (da lache ich jetzt über mich selbst).

  • Es hilft vor allem Geduld, manchmal aber auch ein guter Winkel (Abstand vergrößern, Kamera hoch halten), um die Autos aus dem Bild zu halten.
  • Wechselt ruhig die Straßenseite, um den Abstand zu vergrößern.

Das „Drumherum“ oder die Komposition

Ein Punkt, den ich noch nicht gemeistert habe, den ihr aber trotzdem auf dem Schirm haben solltet: meist ist das, was die Tür umgibt, auch interessant und kann die Aussagekraft des Bildes bzw. das Motiv unterstützen. Dazu gehört die Fassade, ein Mensch, der die Tür durchschreitet, ein Blick durch die Tür oder andere Dinge, die das Bild zum Leben erwecken.

  • Die Fassade ist ein schöner Rahmen für die Tür.
  • Menschen oder Details machen das Bild lebendig.

Aus einem Foto wird ein Tür-Portrait

Mir hilft bei den Türen-Fotos die Nachbearbeitung sehr dabei, das Beste aus dem Foto heraus zu holen. Allein in Lightroom reichen schon wenige Anpassungen, um aus einem schnöden Tür-Foto ein richtiges Tür-Portrait zu machen.

Ich habe für euch noch ein kleines Video aufgenommen. Dort seht ihr, wie ich ganz schnell (in etwas mehr als zwei Minuten, ohne Zeitraffer) in Lightroom aus meinem Foto mit der blauen Tür noch ganz viel herauskitzele. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass allein diese kleinen Anpassungen in Lightroom schon so viel mit dem Bild machen.

Türen fotografieren im Park Sanssouci

Im Park des Königs gibt es viele majestätische, sehr fotogene Türen. Ich muss jedoch zugeben, dass ich es mag, wenn nicht alles nur glänzt. Ich liebe die Patina, die Spuren der alten Zeit – zu der auch die DDR-Zeit gehört.

Die erste Tür, die ich euch zeigen möchte, ist ein Traum aus weiß lackiertem Holz und Glas. Die Fassade, der Stuck und die Bodenfliesen lassen vermuten, dass die Tür zu einem herrschaftlichen Haus gehört. Der Türknauf, die Klingel und die kleine Lampe rechts der Tür wirken jedoch sehr pragmatisch und profan. Am Putz nagte auch schon der Zahn der Zeit.

Eingangstür zur Villa Liegnitz im Park Sanssouci

Kleine Tür unter der Historischen Mühle


Unter der Mühle im Park Sanssouci findet ihr diese Tür. An der Fassade aus großen, glatten grauen Steinen befindet sich kleine Tür, die ebenso grau ist. Darüber gibt es einen Bogen aus roten Ziegelsteinen, die nicht ganz zu den grauen Steinen passen. Noch dazu hat sie keinen Türknauf, allein ein Vorhängeschloss sorgt dafür, dass man sie nicht einfach öffnen kann.

Kleine Tür in der Steinmauer bei der Mühle von Sansouci

Tür hinter dem Grünen Gitter

Am Grünen Gitter, dem Haupteingang des Park Sanssouci könnt ihr diese Tür fotografieren, sie ist gut zugänglich. Ich finde den Kontrast zwischen dem Gelb des Putzes und dem Blau hinter der Verglasung besonders schön. Hier scheinen zwei Parteien zu wohnen, denn es gibt zwei Klingeln und zwei Briefkastenschlitze. Trotz der beiden Klingeln, die sich rechts und links der Tür befinden, gibt es links aber noch mal ein Klingelbrett. Durch den runden Türknauf, der sich in der Mitte befindet, wirkt der Eingang symmetrisch, dies wird jedoch wieder durch den abgenutzten Putz geschwächt.

Tür direkt am Grünen Gitter

Eingang zum Neuen Palais

Neben den Türen oben, die man vielleicht nicht gleich auf den ersten Blick sieht, möchte ich euch noch eine prominentere Tür zeigen. Sie befindet sich im Neuen Palais und wird Tag für Tag von vielen Menschen durchschritten. Wollt ihr diese Tür fotografieren, ohne dabei die Menschenströme auf dem Bild zu haben, solltet ihr die Morgenstunden nutzen.

Die Tür ist nicht mit Ornamenten geschmückt, sondern verglast. Sie ist umgeben von zwei kleineren Pilastern und über ihr thront ein mächtiger Balkon, der von einer Büste getragen wird. Das Fenster hinter dem Balkon ist ein Zwilling der Tür. Eingerahmt wird alles von zwei großen Pilastern, die sich über die Fassade aus rotem Backstein (bzw. einem Anstrich, der so aussehen soll) erstrecken.

Wunderschöne Tür am Neuen Palais

Tür am Westflügel des Orangerieschloss

Eine Tür, die ich Potsdam besonders gerne fotografiere, ist diese große, alte Holztür, die man am Orangerieschloss findet. Steht man ein kleines Stückchen von der Tür entfernt, könnte man sich (bei gutem Licht) in Italien wähnen. Überhaupt fnde ich den Lichteinfall hier immer wieder faszinierend.

Große Holztür am Orangerie-Schloss in Potsdam

Türen fotografieren in der Berliner Vorstadt

Die  Türen der Innenstadt sind abwechslungsreich. Ganz alt, mittelalt, verkommen oder strahlend neu und aufpoliert. Bei einigen besonders „ollen“ Türen ist Eile geboten – wer weiß, wo als nächstes saniert wird und wie lange sie noch da sind?

Blaue Tür in der Behlertstraße

Als wir neulich von der Nuthestraße in Richtung Potsdamer Norden fuhren, fiel mir diese blaue Tür auf. Umgeben von einer schmutzig grauen Fassade und Graffiti ist ihr blaues Leuchten noch nicht ganz verloren gegangen. Es muss einmal eine sehr schön verzierte Holztür gewesen seinIch mag diese Gegensätze aus prunkvoll und heruntergekommen, neu und alt.

Blaue Tür mit Graffiti am Anfang der Behlertstraße in Potsdam

Abwechslungsreiche Türen in der Jägervorstadt

Ein kleiner „Geheimtipp“ für Fotos von schönen Fassaden, Toren und Türen ist die Gregor-Mendel-Straße in der Jägervorstadt. In dieser Straße wandert man durch verschiedene Architektur-Stile, begegnet italienischen Villen, Mehrfamilienhäusern aus der alten Zeit und kleinen Häuschen mit Vorgarten. Zu einem der wenigen unsanierten Häusern gehört die Tür unten.

In der Weinbergstraße

Türen in der Innenstadt

Tür am Einstein-Gymnasium

Als wir neulich von der Nuthestraße in Richtung des Potsdamer Norden fuhren, fiel mir diese blaue Tür auf. Umgeben von einer schmutzig grauen Fassade und Graffiti ist ihr blaues Leuchten noch nicht ganz verloren gegangen. Es muss einmal eine sehr schön verzierte Holztür gewesen seinIch mag diese Gegensätze aus prunkvoll und heruntergekommen, neu und alt.

Tür des Einstein-Gymnasiums in Potsdam

Eingang zum Werner-Alfred-Bad

Als wir neulich von der Nuthestraße in Richtung des Potsdamer Norden fuhren, fiel mir diese blaue Tür auf. Umgeben von einer schmutzig grauen Fassade und Graffiti ist ihr blaues Leuchten noch nicht ganz verloren gegangen. Es muss einmal eine sehr schön verzierte Holztür gewesen seinIch mag diese Gegensätze aus prunkvoll und heruntergekommen, neu und alt.

Schöne Tür beim Werner-Alfred-Bad

Eine Tür mit allen Feinheiten in der Schopenhauerstraße

Geht man wenige Schritte weiter und schaut über die Straße, findet man eine Tür mit detailreichen Verzierungen. Die Türklinke scheint riesig und ist ebenfalls ein Schmuckstück. Die Tür selbst und der Bogen darüber sind ebenfalls reich verziert und überdies umgeben zwei Pilaster den Eingang. Ich finde, das ist immer wieder ein Hingucker- Leider kann man diese Tür nicht so einfach fotografieren, denn an dieser Stelle herrscht meist dichter Verkehr. Entweder, man benutzt ein Weitwinkel-Objektiv oder man geht auf die andere Straßenseite. Dort müsste man dann einen autofreien Moment abpassen.

Großartig verzierte Tür in der Schopenhauerstraße in Potsdam

Türen fotografieren in Babelsberg

Ich bin nicht oft in Babelsberg unterwegs – leider! Auch hier gibt es jede Menge interessanter Türen, die sich gut fotografieren lassen. Ich kann mir vorstellen, dass manche Türen in der Sommersonne mit mehr Grün besonders schön wirken, deshalb werde ich hoffentlich noch häufiger an einigen Türen vorbeikommen.

Um den Weberplatz herum befinden sich zwar viele schöne Türen, fotografieren ist hier aber so eine Sache… Vor jedem Haus parken meist Autos und machen das Fotografieren der kleinen Schmuckstücke nicht ganz so einfach. Die blaue Tür unten, die sich an einem Haus mit roter Fassade befindet, musste ich aber dennoch fotografieren.

TypischesWeberhaus in Babelsberg mit Tür

Zuletzt möchte ich euch noch eine große Toreinfahrt zeigen, die ich in Babelsberg fotografiert habe. Hier gibt es interessante Ornamente, die wie Muscheln und Blätter aussehen. Zudem sind die Torflügel verglast und mit Metallverzierungen bestückt. Vor dem Tor befinden sich an jeder Seite geringelte Metallstehlen (Radabweiser heißen diese Dinger). Früher sollten diese verhindern, dass die Räder der Kutschen und Wagen seitlich an die Wände stoßen.

Toreinfahrt in Babelsberg
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